IPTV vom Experten erklärt

IPTV erklärt

IPTV bedeutet Internet Protocol Television und bietet die Möglichkeit, sich das Fernsehprogramm per Internet auf den Bildschirm zu holen. Hierfür sind lediglich ein Telefonanschluss sowie eine spezielle Box, die die TV-Sendungen auf den Fernseher überträgt. Ein Computer ist für das IPTV nicht zwingend nötig, obwohl dies immer noch viele Verbraucher glauben.

Die Vorteile des IPTV liegen dabei klar auf der Hand, denn hierfür wird weder ein Kabelanschluss noch eine Antenne benötigt. Mit IPTV kann nicht nur auf das normale Programmangebot zugegriffen werden, sondern es besteht auch die Möglichkeit, Filme einzeln abzurufen.

Welche IPTV-Anbieter gibt es?

In der Bundesrepublik gibt es derzeit drei große Anbieter für IPTV: Alice, Arcor und T-Home. Allerdings bieten diese drei Anbieter IPTV lediglich im sogenannten Triple Play an, was einen Telefonanschluss und einen Internetzugang mit einschließt. IPTV wird zwar für eine Vielzahl von Haushalten in Deutschland angeboten, leider ist jedoch nicht für jeden deutschen Haushalt auch eine entsprechend schnelle Internetleitung verfügbar. Arcor und Alice beliefern diesbezüglich insbesondere Haushalte in den Ballungsgebieten. Wer an seinem Standort Internetfernsehen empfangen möchte, sollte sich zunächst bei den Anbietern nach der Verfügbarkeit erkundigen.

Die Installation von IPTV

Alle drei Anbieter offerieren das gleiche Empfangsprinzip für IPTV. Der Router wird an den DSL-Splitter angeschlossen und der DSL-Splitter wird mit der Telefondose verbunden. Der Router verbindet den IPTV-Empfänger mit dem Internet und auch mit dem PC, falls dies gewünscht wird. Hierbei sorgt der Router auch dafür, dass die Bildqualitität der TV-Programme nicht unter dem Surfen mit dem PC leidet.

Der Nachteil dieser Technologie ist, dass ein IPTV-Empfänger nur ein Fernsehgerät versorgen kann. Für mehrere TV-Apparate ist diese Technik noch nicht geeignet. T-Home und Alice bieten den Verbrauchern auch eigene Empfangs-Boxen an, die durch die Integration eines Festplattenrekorders auch das Aufnahmen von Fernsehsendungen erlaubt.

Wie kompliziert ist IPTV?

In Bezug auf das IPTV kann lediglich die Einrichtung des Internetzugangs zu einem Problem werden. Auf Wunsch, jedoch meist auch gegen Gebühr, kommen die Anbieter zu den Verbrauchern ins Haus und schließen sämtliche Geräte an. Die eigentliche Bedienung des IPTV-Empfängers ist dagegen überhaupt nicht kompliziert. Mit der T-Home-Box wird den Verbrauchern beispielsweise ein übersichtliches Bildschirmmenü zur Verfügung gestellt.

Die Bildqualität und die Bildqualität

Bildqualität Bildqualität IPTV

In der Regel weicht die Bildqualität von IPTV-Fernsehen nicht von der Qualität der Kabelsender ab. Es muss jedoch im Vergleich zum Kabelfernsehen mit einigen Sekunden Verspätung gerechnet werden. Die zur Verfügung stehenden Sender hängen jeweils vom gebuchten Abo ab. Alice und Arkor bieten in der Grundversion 50 Sender, T-Home stellt 75 Programme zur Verfügung. Hierzu gehören auch alle wichtigen Privatsender. Das Angebot ist durchaus mit dem Programm des Kabelanschlusses vergleichbar. Außerdem können gegen zusätzliche Gebühren auch weitere Sender gebucht werden, so dass Spielfilme oder Kinderkanäle sowie ausländische Programme zur Verfügung stehen. Die verschiedenen IPTV-Anbieter präsentieren auf ihren Internetseiten eine Übersicht aller zur Verfügung stehenden Sender.

Gibt es IPTV auch in HDTV-Qualität?

Das hochauflösende Fernsehen, auch unter dem Begriff HDTV bekannt, wird derzeit lediglich von T-Home angeboten. Um diese Technologie zu empfangen, benötigen die Verbraucher einen VDSL-Anschluss. Je nach Bandbreite kostet dieser Anschluss zwischen 10 und 15 Euro monatlich. Allerdings ist Anixe HD zur Zeit der einzige kostenlose HDTV-Sender, auf dem meist nur ältere Filme und Serien zu sehen sind.

Fazit

Verbraucher, die auf IPTV-Fernsehen umsteigen möchten, sollten sich zunächst erkundigen, ob diese Technologie in ihrem Wohnort auch tatsächlich angeboten werden. Vielerorts steht eine hierfür benötigte schnelle Internetleitung nicht zur Verfügung, womit auch ein IPTV-Fernsehen nicht möglich ist.

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