Welche Rechte kann ein DSL Kunde durchsetzen?

Rechte kann ein DSL Kunde durchsetzen

Internetangebote finden sich in einem großen Umfang auf dem Markt. Nicht alle Leistungen funktionieren für einen Kunden reibungslos. Viele Kunden in bestimmten Gebieten oder Kunden mit womöglich defekten Geräten leiden allerdings unter Ausfällen in ihrer Internetnutzung. Ausfälle erweisen sich stets als ärgerlich. Im einfachsten Fall führen Ausfälle für Privatkunden zu einem Verzicht auf

  • E-Mails
  • Hobby-Webseiten
  • Nachrichten oder
  • Streamings.

Schlimmer ist es, wenn wichtige Fristsachen oder Inhalte nicht mehr zugänglich sind oder wenn sogar Firmenkunden unter Ausfällen leiden. Inzwischen gibt es für Kunden bereits Entscheidung vor Gerichten, die die Rechte der Kunden festlegen. Zunächst einmal führt kein Weg daran vorbei, dass Kunden im ersten Schritt einen Kundendienst über einen Ausfall informieren. Der Anbieter erhält dann die Möglichkeit einfache Ursachen zu beheben und die Leistung für einen Kunden erneut zugänglich zu machen. Teils genügt sogar bereits ein Booten eines Modems, um einen Zugang erneut herzustellen. Andernfalls ist eine Bearbeitung des Problems auf Seiten der Betreiber notwendig. Für eine Lösung von DSL-Problemen können Kunden zum Beispiel auch ein neues Modem anfordern, für den Fall, dass es sich um einen defekt an einem gelieferten Modem handeln sollte.

Rechte im schlimmsten Fall

Ausfälle des Internetzugangs müssen in einem gewissen Umfang erfolgen, damit ein Kunden tatsächliche Ansprüche an den Internetanbieter durchsetzen kann. Pannen beginnen teils bereits bei der Freischaltung eines Anschlusses. Manche Anbieter können nicht sofort eine Nutzung ermöglichen, sodass es zu Ausfällen von bis zu zwei Monaten oder mehr kommen kann. Sollte ein Kunde seinen Anschluss zwei Monate am Stück nicht nutzen können, erhält er einen Anspruch auf Schadenersatz. Der Fehler für eine Fehlfunktion muss nachweislich bei einem Anbieter liegen. Teilweise geht es im Zusammenhang mit der Internetnutzung ebenso um die Nutzung des Telefons und womöglich auch eines Telefax-Anschlusses. Sollte das Wirtschaftsgut überhaupt nicht zugänglich sein, erhalten Kunden die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung, einen täglich angemessenen Schadenersatz und ein Recht auf eine Erstattung von Wechselkosten. Der Grund für diese Option eines Schadenersatzes liegt darin, dass es sich nicht um ein Luxusprodukt, sondern um eine Lebensgrundlage handelt.

Das Durchsetzen von Rechten

Das Durchsetzen von Rechten

Der Kunde benötigt für das Durchsetzen von Rechten aber nicht in jedem Fall einen Anwalt oder eine Klage. Der BGH hat die Rechte der Kunden bereits vor einiger Zeit festgelegt. Mithilfe eines Anwaltsschreibens können Rechte zum Beispiel durchgesetzt werden. Hierbei bestimmt ein Anwalt sehr genau, welche Möglichkeiten ein Mandant hat. Darüber hinaus könnten ebenso Verbraucherschützer helfen oder Kunden sind auch so in der Lage in einem angemessenen Rahmen ihre Forderungen zu stellen. Üblicherweise reagieren Internetanbieter recht kundenfreundlich auf deren Forderungen, sofern der Schaden vom Anbieter ausging und sofern bereits alle Versuche einen Zugang zu nutzen scheiterten. Ein freundlicher Kontakt mit einem Kundendienst erweist sich für einen Kunden als erste Möglichkeit eine Frage der Nicht-Nutzung zu regeln. Sollte es sich allerdings um das Problem handeln, dass ein Internetzugang zu langsam erscheint, so zeigen sich die Kundenrechte weitaus schwächer. Der Standort eines Modems und die Funktion eines verwendeten Rechners sind hierfür ausschlaggebend. Auch ein langsames Internet ist für den Kunden immer noch ein Internetzugang. In vielen Fällen liegt eine Ursache eines Problems in einem schlecht funktionierenden Modem oder auch am Standort. In solch einem Fall erhalten die Kunden nur teils die Option einer Minderung oder eines Ersatzes. Viele Faktoren bestimmen die tatsächlich übertragene Geschwindigkeit, sodass ein Kunde in vielen Fällen solch eine Leistung nur noch kündigen kann.

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